Nadine ILL

 

Aufgrund meiner Erstausbildung zur kaufmännischen Angestellten mit Berufsmatura bei einer Krankenkasse, kam ich in Kontakt mit dem Gesundheitswesen. Obschon mich die Sozialversicherungen interessierten, galt meine Begeisterung den Menschen und deren Krankengeschichten. Der Einblick in verschiedenste Krankenakten, hinterliess einen nachhaltigen Eindruck.

Trotzdem entschied ich mich nach Abschluss meiner 3-jährigen Ausbildung für eine Tätigkeit bei einem Versicherungsbroker, um die administrativen und fachspezifischen Kenntnisse zu erweitern.

Das Thema „Krankheit und Gesundheit“ liess mich aber nicht mehr los und so stürzte ich mich in meiner Freizeit in die Fachliteratur. Nebst vielen verschiedenen Alternativmethoden, stiess ich dabei immer wieder auf die Homöopathie.

Nadine ILL

 

Homöopathie und ich

Meine eigentliche Faszination für die Homöopathie entdeckte ich jedoch während einer mehrmonatigen Reise durch Asien. Gegen die zahlreichen Wehwehchen, die einem auf einer Reise durch Drittweltländer begegnen können, war ich mit einer Notfall-Apotheke mit über 30 homöopathischen Arzneien und zahlreichen weiteren schulmedizinischen Präparaten ausgerüstet. Ich handhabte die homöopathischen Mittel so, wie ich es in der Schweiz auch schon getan hatte: Erst wenn ich mit der Schulmedizin nicht mehr weiter kam, entschied ich mich für eine homöopathische Behandlung.

Nach kürzester Zeit stellte ich jedoch fest, dass die Homöopathie nicht nur bei mir, sondern auch bei anderen Reisenden, bessere und vor allem nachhaltigere Erfolge erzielte als die gängigen Entzündungshemmer, Schmerzmittel und Durchfallhemmenden Medikamente der Schulmedizin.

Diese Reise war also ausschlaggebend dafür, dass ich mich für das Studium der Homöopathie entschied. Noch während ich unterwegs war, informierte ich mich im Internet über mögliche Ausbildungsstätten in der Schweiz und entschied mich für die SHI (www.shi.ch) in Zug. Das Studium startete im April 2009 und dauerte bis zum erfolgreichen Abschluss 4 ½ Jahre.

Nach intensivem Grundstudium erfolgten in der zweiten Phase des Studiums verschiedenste Praktika, in welchen ich Gelerntes direkt umsetzen konnte. Ganzheitliches Erfassen des Menschen, gepaart mit dem Wissen zu den einzelnen homöopathischen Mitteln, bilden die Grundlagen für eine erfolgreiche Behandlung. Sie sind auch die Basis für meine praktische Tätigkeit als homöopathische Therapeutin. Seit dem 1. März 2014 bin ich in eigenen Praxisräumlichkeiten tätig.

Berufung zur Homöopathie

Homöopathie

Mein Interesse gilt dem Menschen und der Wiederherstellung seiner Gesundheit.

Durch zahlreiche Praxisfälle habe ich mein Ziel, den Menschen in seiner Gesamtheit wahrzunehmen – ohne ihn bewerten oder beurteilen zu wollen – umsetzen können.

Die Homöopathie lehrte mich eine sehr differenzierte Beobachtungsgabe und zeigte mir, dass Voreingenommenheit und Vorurteile einer detaillierten Fallaufnahme im Weg stehen.

Somit habe ich vor allem eines erkannt: „Der Schlüssel zum Herzen eines Menschen ist niemals unsere Klugheit, sondern immer unsere Liebe.“